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Jedes Jahr werden in NRW 100.000 Menschen pflegebedürftig (WAZ 29.12.2015)
Pflegeversicherung - die existenzielle Absicherung für Sie und Ihre Familie!

In der höchsten Pflegestufe kostet die stationäre Unterbringung in einem Pflegeheim leicht zwischen 3.500 - 4.000 € im Monat. Seitens der Pflegepflichtversicherung erhalten Sie im Maximalfall lediglich 1.550 € dazu.

Reicht Ihr Einkommen nicht aus, um die Deckungslücke zu schließen, geht es an Ihre Vermögenwerte (z.B. Ihrem Eigenheim) und danach an Ihre Angehörigen. Hier haften Kinder für Ihre Eltern!

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Wer gilt als pflegebedürftig?
Pflegebedürftig iSd. Pflegegesetzes sind Personen, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung im Bereich der Körperpflege, der Ernährung, der Mobilität und der hauswirtschaftlichen Versorgung auf Dauer – voraussichtlich für mindestens sechs Monate – in erheblichem oder höherem Maße der Hilfe bedürfen*.

Was sind Pflegestufen und welche Pflegestufen gibt?

Entsprechend des Umfangs des Hilfebedarfs werden die Pflegebedürftigen einer von drei Pflegestufen (I,II oder III) zugeordnet. Je nach Pflegestufe unterscheidet sich auch die Höhe der Leistungen. Bei einem außergewöhnlich hohem Pflegeaufwand kann in der Pflegestufe III auch ein Härtefall vorliegen. Der Versicherte hat die Möglichkeit gegen die Entscheidung seiner Pflegekasse Widerspruch einzulegen.

Pflegestufe I – Erhebliche Pflegebedürftigkeit
Erheblich Pflegebedürftigkeit liegt vor bei einem mindestens einmal täglich erforderlichen Hilfebedarf bei mindestens zwei Verrichtungen aus einem oder mehreren Bereichen der Grundpflege (Körperpflege, Ernährung oder Mobilität). Zusätzlich muss mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigt werden. Der wöchentliche Zeitaufwand muss im Tagesdurchschnitt mindestens 90 Minuten betragen, wobei auf die Grundpflege mehr als 45 Minuten entfallen müssen.

Pflegestufe II – Schwerpflegebedürftigkeit
Schwerpflegebedürftigkeit liegt vor bei einem mindestens dreimal täglich zu verschiedenen Tageszeiten erforderlichen Hilfebedarf bei der Grundpflege (Körperpflege, Ernährung oder Mobilität). Zusätzlich muss mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigt werden. Der wöchentliche Zeitaufwand muss im Tagesdurchschnitt mindestens drei Stunden betragen, wobei auf die Grundpflege mindestens zwei Stunden entfallen.

Pflegestufe III – Schwerstpflegebedürftigkeit
Schwerstpflegebedürftigkeit liegt vor, wenn der Hilfebedarf so groß ist, dass er jederzeit gegeben ist und Tag und Nacht anfällt (Rund-um-die-Uhr). Zusätzlich muss die pflegebedürftige Person mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigen. Der wöchentliche Zeitaufwand muss im Tagesdurchschnitt mindestens fünf Stunden betragen, wobei auf die Grundpflege (Körperpflege, Ernährung oder Mobilität) mindestens vier Stunden entfallen müssen.

Härtefallregelung
Sind die Voraussetzungen der Pflegestufe III erfüllt und liegt ein außergewöhnlich hoher Pflegeaufwand vor, kann die Härtefallregelung in Anspruch genommen werden. In diesem Fall gibt es höhere Leistungen. Für die Feststellung eines außergewöhnlich hohen Pflegebedarfs im Sinne der Härtefallregelungen ist Voraussetzung, dass:
die Hilfe bei der Grundpflege (Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität) mindestens sechs Stunden täglich, davon mindestens dreimal in der Nacht, erforderlich ist. Bei Pflegebedürftigen in vollstationären Pflegeeinrichtungen ist auch die auf Dauer bestehende medizinische Behandlungspflege zu berücksichtigen.

oder:

Die Grundpflege für den Pflegebedürftigen auch nachts nur von mehreren Pflegekräften gemeinsam (zeitgleich) erbracht werden kann. Wenigstens bei einer Verrichtung tagsüber und des Nachts muss dabei neben einer professionellen mindestens eine weitere Pflegeperson tätig werden, die nicht bei einem Pflegedienst beschäftigt sein muss (zum Beispiel Angehörige). Durch diese Festlegung soll erreicht werden, dass nicht mehrere Pflegekräfte eines Pflegedienstes hier tätig werden müssen.
Zusätzlich muss in jedem Fall ständige Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung erforderlich sein*


Was versteht man unter "Pflegestufe 0"?

Bei Einführung der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung wurden die Pflegestufen 1-3 definiert (siehe oben). Bei der individuellen Bestimmung der jeweiligen Pflegestufe liegt der Schwerpunkt auf dem Bereich der Grundpflege (z.B. Körperpflege, Nahrungsaufnahme). Nun gibt es Menschen, die der Beaufsichtigung, Pflege und Betreuung bedürfen, aber Ihre Grundpflege noch weitestgehend selber bewerstelligen können. Dies gilt insbesondere für die Gruppe der Demenzkranken. Diese Kategorie wird umgangssprachlich als "Pflegestufe 0" bezeichnet.

Seit dem 01.01.2013 erhält der Personenkreis, der der Pflegestufe 0 zugeordnet wird,seitens der Pflegepflichtversicherungen monatlich 120 € Pflegegeld und bis zu 225 € für Sachleistungen.


Mit welchen Kosten muß ich rechnen, wenn ich zum Pflegefall werde?

Die Höhe der Pflegekosten sind von vielen Faktoren abhängig. Insesondere die Art der Pflege (ambulant oder stationär), die Pflegestufe und das Bundesland, in dem Sie gepflegt werde, sind für die voraussichtliche Höhe der Pflegekosten maßgeblich.

Zum Beispiel ist in Nordrhein-Westfalen mit folgenden Pflege kosten zu rechnen:

1. Pflege durch einen ambulanten Pflegedienst
Pflegestufe I Pflegestufe II Pflegestufe III
1.228,15 € 2.391,90 € 3.922,41 €
 
2. Vollstationäre Pflege in einem Pflegeheim
Pflegestufe I Pflegestufe II Pflegestufe III
2.714,80 € 3.263,71 € 3.831,08 €

Wie hoch sind die Leistungen, die ich im Pflegefall von der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung erhalte?

Abhängig von der Pflegestufe und der Art der Pflege (ambulant oder stationär) zahlt Ihre gesetzliche Pflegeversicherung die folgenden Beträge:

1. Pflege durch einen ambulanten Pflegedienst
Pflegestufe I Pflegestufe II Pflegestufe III
450 € 1.100 € 1.550 €
 
2. Vollstationäre Pflege in einem Pflegeheim
Pflegestufe I Pflegestufe II Pflegestufe III
1.023 € 1.279 € 1.550 €

Wie hoch ist meine Deckungslücke wenn ich zum Pflegefall werde?

Werden Sie zum Beispel in Nordrhein-Westfalen zum Pflegefall müssen Sie nach Abzug der Erstattung der gesetzlichen Pflegeversicherung abhängig von Ihrer Pflegestufe und der Art der Pflege (ambulant oder stationäre Pflege) mit den folgenden Deckungslücken kalkulieren.

1. Pflege durch einen ambulanten Pflegedienst
Pflegestufe I Pflegestufe II Pflegestufe III
750 € 1.350 € 2.400 €
 
2. Vollstationäre Pflege in einem Pflegeheim
Pflegestufe I Pflegestufe II Pflegestufe III
1.650 € 1.950 € 2.250 €
Ohne eine Pflegeversicherung, müssen Sie die Kosten für Ihre Pflege, die nicht durch die Pflegepflichtversicherung gedeckt sind, aus Ihrem Einkommen bestreiten. Reicht Ihr Einkommen nicht aus, wird Ihr Vermögen (z.B. Ihr Eigenheim) herangezogen. Reicht auch das nicht aus, werden Ihr Ehepartner oder sogar Ihre Kinder (sofern Sie bestimmte Selbstbehalte überschreiten) in Anspruch genommen. Erst wenn das Einkommen und das Vermögen von Ihnen und Ihren Angehörigen nicht ausreicht bzw. aufgebraucht ist, übernimmt das Sozialamt diese Restkosten**.

* Quelle: Bundesministerium für Gesundheit

** Vereinfachte Darstellung


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